Chorleitung


Wolfgang Weible

 

Wolfgang Weible

Wolfgang Weible entstammt einer Stuttgarter Bäckersfamilie. Bereits als Sechsjähriger begann er seinen musikalischen Weg einzuschlagen. Dieser führte ihn 1980 zu den Stuttgarter Hymnus Chorknaben unter Prof. Gerhard Wilhelm, anschließend in den Knabenchor Collegium Iuvenum Stuttgart.

Nach dem Besuch des Sprachenkollegs in Stuttgart (Latinum und Graecum), lernte Weible das Bäckerhandwerk.
In Heidelberg absolvierte er in den Folgejahren ein Musik- und Theologiestudium für das Lehramt an Gymnasien, dem ein Diplomstudiengang im Fach Chordirigieren in Weimar an der Musikhochschule Franz Liszt bei Professor Jürgen Puschbeck und Gunther Kahlert folgte. Während seiner Studentenzeit agierte Wolfgang Weible als Leiter, Assistent sowie chorischer Stimmbildner in verschiedenen Chören; zuletzt im Kammerchor der Musikhochschule Franz Liszt Weimar.

Derzeit unterrichtet Wolfgang Weible am Christophorus Gymnasium Altensteig Kinder und Jugendliche im Fach evangelische Religion und Musik und ist dort seit September 2005 mit der Aufgabe betraut, einen Oberstimmenchor zu etablieren.

In seiner Freizeit wirkte und wirkt er als Chorist und Solist in verschiedenen Ensembles. Sein Interesse und seine Begeisterung gilt der Chormusik aus verschiedenen Jahrhunderten – besonders zeitgenössischer geistlicher Chormusik.

 


 

Ein persönliches Vorwort – 10 Jahre Christophorus-Kinderchor Altensteig (2005-2015)

Ich betrachte die Musik nicht nur als eine Kunst, das Ohr zu ergötzen, sondern als eins der größten Mittel, das Herz zu bewegen und Empfindungen zu erregen. (Christoph Willibald Gluck)

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
liebe Freunde der Chormusik, 

wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Homepage besuchen. Gestatten Sie mir ein kleines Vorwort: bewegende Konzerte – so das Junikonzert 2013 in der Martinskirche zu Sindelfingen anlässlich des 750 jährigen Stadtjubiläums der Stadt Sindelfingen, die zurückliegenden Konzerte im Mai 2014 in der Stadtkirche Karlsruhe, Stuttgart, der schöne Gottesdienst in der Stuttgarter Stiftskirche am Sonntag Jubilate 2014 mit Stiftskantor K. Johannssen, der uns erfrischend am Klavier begleitete, weitere Konzerte in St. Wolfgang zu Reutlingen im Juli 2014, das Konzert im monumentalen Völkerschlachtdenkmal zu Leipzig mit unseren Markleebergern Freunden im Mai 2012, Konzerte in Weimar, in Bachs Geburtsstadt Arnstadt oder im Erfurter Dom, Münsingen im Jahre 2011, die überraschungsreichen Nikolauskonzerte am Nikolausabend in der Stadtkirche Altensteig, insbesondere die Gottesdienste, der Ausgangspunkt unserer Chorarbeit –  die Auszeichnungen  – begleiten den musikalischen Weg des Christophorus-Kinderchors Altensteig, dessen Entwicklung ich seit seinem Entstehen im September 2005 verfolgen durfte.

Sicherlich sind dies musikalische Höhepunkte in der Chorgeschichte. Aber sie lassen mich dankbar werden angesichts der Tatsache, dass neben der renommierten Christophorus-Kantorei unter meinem Kollegen Michael Nonnenmann, dessen musikalische Arbeit mit den Jugendlichen ich sehr schätze, auch der Christophorus-Kinderchor in der Musikstadt Altensteig beziehungsweise am Christophorus-Gymnasium Altensteig, an welchem wir beheimatet sind, seinen Platz fand.

Die zurückliegenden zehn Jahre wundervoller Chorarbeit mit Kindern im Alter von 11-14 Jahren, lassen mich hoffen und wünschen, dass der Weg des Altensteiger Kinderchors weitergehen darf, dass uns die schulpolitische Bildungslandschaft Baden-Württembergs Freiräume gewährt, die jungen Menschen ermöglicht, ihren Weg mit der Musik im achtjährigen Gymnasium gehen zu dürfen.

Ein Weg, der uns zu den Menschen führen soll; ein Weg, welcher die Choristen in ihrer musikalischen Entwicklung begleiten und fördern will und uns nicht müde lassen werden darf ein Niveau zu suchen,
das sich hören lassen können soll.

Dabei sind wir stets getrieben von dem Ansinnen, Sie, unsere Zuhörer zu erbauen und zu erfreuen.
In diesem Sinne bin und bleibe ich ein Kind der Tradition der Stuttgarter Hymnus-Chorknaben, bei denen ich unter Prof. Gerhard Wilhelm groß geworden bin.

Wolfgang Weible